Buber-Rosenzweig-Stiftung

Die Buber-Rosenzweig-Stiftung (BRS) wurde am 5. November 1989 im Gedenken an Martin Buber und Franz Rosenzweig von den im Deutschen Koordinierungsrat zusammengeschlossenen lokalen und regionalen 70 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit  als rechtsfähige  Einrichtung des bürgerlichen Rechtes gegründet.


Urkundenunterzeichnung zur Gründung der Buber-Rosenzweig-Stiftung
(v.l.n.r.): Dr. Hildegard Hamm-Brücher, Rita Waschbüsch, Dr. h.c. Johannes Rau, Micha Guttmann; stehend: Dr. Joseph Foschepoth

Der Zweck der Stiftung

ist „die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden und die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zum Staat Israel“  und betrifft  insbesondere

  • die Erforschung der Geschichte und der Gegenwart des Judentums,
  • die christlich-jüdischen und deutsch-israelischen Beziehungen, namentlich  die Begegnung von Christen und Juden, Deutschen und Israelis,
  • Publikationen und Tagungen sowie weitere Maßnahmen der Jugend- und Erwachsenenbildung auf den genannten Gebieten,
  • die Unterstützung von Einrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland, in Israel und in dritten Staaten, die gleichfalls diesen Zwecken dienen.


Der Sitz der Stiftung

ist seit 1992 Bad Nauheim. Sie verfügt dort über ein durch Schenkung übereigneten Haus. Dieses wird genutzt für Veranstaltungen im Rahmen der eigenen Bildungsarbeit und für vom DKR getragene Expertentagungen zu politischen, sozialen und wissenschaftlichen Themenbereichen; es steht ferner auch anderen Gruppen offen, die im Sinn der BRS arbeiten, und beherbergt darüber hinaus die Geschäftsstelle des DKR.

 

Die Aufgabe der Stiftung

besteht in erster Linie darin, als Organ des DKR daran mit zu wirken, dass in der BRD

  • die Zusammenarbeit von Christen und Juden weiter verstärkt wird und sich als Beispiel interreligiösen Dialogs bewährt,
  • die im Aufbau befindlichen jüdischen Gemeinden die nach wie vor nötige ideelle und materielle Unterstützung erhalten,
  • der sich wieder ausbreitenden Antisemitismus und die damit Hand in Hand gehende Fremdenfeindlichkeit entschieden bekämpft wird.


Die Mittel der Stiftung

setzen sich ausschließlich aus den für die Vermietung des Hauses erzielten Einnahmen zusammen. Sie werden in der Hauptsache verwendet, um dem Stiftungsziel  entsprechende Projekte wissenschaftlicher und publizistischer, pädagogischer und sozialer Art zu unterstützen, sie reichen aber nur sehr begrenzt aus, um den - bedingt durch die politisch-gesellschaftlichen Aufbrüche - steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Dazu sind weitere Zustiftungen sowie Spenden dringend erforderlich. So können auch Sie dazu beitragen, christlich-jüdische Zusammenarbeit in unserm Land zu stärken.  


Spendenkonto

Sparkasse Oberhessen
Konto 30081005
BLZ  51850079

IBAN: DE50 5185 0079 0030 0810 05
BIC: HELADEF1FRI