Studientagung

Zum Gähnen muss man den Mund aufmachen. Zum Essen auf jeden Fall. Zum Trinken, ja, besser ist es. Staunen kann man eventuell auch mit geschlossenem Mund, sprechen sehr schwierig, singen… nicht.

Den Mund auftun für die Anderen verlangt einen weit aufgesperrten Mund, weil es sonst nichts bringt. Zu viele Menschen sprechen nur für sich, für Freunde und Kollegen, für Gleichgesinnte und für die, die bezahlen. Es geht aber um die Anderen. In der Bibel werden Menschen ermutigt, den Mund aufzutun für die Stummen und für die, die keinen Helfer haben. Uns im Deutschen Koordinierungsrat scheint das auch das Gebot der Stunde in einer Welt, wo gerade die „Anderen“ alleine stehen oder zum Schweigen gebracht werden. Klappe zu!

Den Mund auftun ist also eine sehr geschwisterliche Tugend, die wir im nächsten März in Dresden bei der Woche der Brüderlichkeit loben und preisen wollen – in den Beispielen, die manche Menschen uns geben.

Diese Studientagung ist dazu eine Einübung.

Gerda E. H. Koch
Dr. Bettina Kratz-Ritter
Pastor Rien van der Vegt
Rudolf W. Sirsch

  Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren
  sowie der Bundeszentrale für politische Bildung

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