Studientagung

Mensch, wo bist du?

Gemeinsam gegen Judenfeindschaft

Judenfeindschaft kann viele Gesichter annehmen und zeigt sich in unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen. Ob im Alltag, in den Medien, in der Kunst oder in der Wissenschaft, wir sind immer aufgefordert, uns Antisemitismus, Antijudaismus und Antizionismus entgegenzustellen. Die Frage „Mensch, wo bist du?“ richtet sich daher an uns alle und fragt nach der Verantwortung jedes Einzelnen/jeder Einzelnen. Sie hat durchaus auch einen kritischen Unterton, denn es gilt uns zu fragen, warum es trotz aller Bemühungen so wenig Fortschritte und immer wieder so viele Rückfälle gibt?

Antisemitismus ist nicht das Problem der jüdischen Minderheit, Antisemitismus ist das Problem einer Mehrheitsgesellschaft, der es an Toleranz und an Zi-vilcourage mangelt. Judenfeindschaft ist immer noch und immer wieder hochaktuell und betrifft breite gesellschaftliche Kreise. Was können wir tun, damit jüdisches Leben in Deutschland ungefährdet möglich ist?

In der Studientagung kommen verschiedene Perspektiven zu Wort, die sich dem Phänomen der wachsenden Judenfeindschaft nähern. Dabei soll es nicht nur um die Analyse des Phänomens gehen, sondern auch um hilfreiche Impulse und Ideen für den alltäglichen Umgang mit Judenfeindschaft.
 

Gerda E.H. Koch
Dr. Bettina Kratz-Ritter
Rien van der Vegt
Rudolf W. Sirsch

 

  Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren
  sowie der Bundeszentrale für politische Bildung

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