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Veranstaltungskalender
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Zwickau e.V.

Domhof 2
08056 Zwickau

Fon 03 75 / 21 56 87
Fax 03 75 / 20 40 647


Homepage www.gcjz-zwickau.de
 
Die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terrorregime entstanden. Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.

Die Zwickauer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist 1994 gegründet worden, nach den Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und Görlitz als dritte in Sachsen. In der Bundesrepublik Deutschland bestehen 83 lokale und regionale Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Die Zwickauer Gesellschaft arbeitet mit dem Deutschen Koordinierungsrat in Bad Nauheim eng zusammen.

Wir wollen mit unseren Veranstaltungen

  • über die jüdische Religion und Kultur sowie über andere Religionen und Kulturen informieren,
  • für die gemeinsamen und unterschiedlichen jüdischen und christlichen Überlieferungen interessieren,
  • an die christlich-jüdische Geschichte sowie an die historische Schuld der von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens erinnern,
  • die erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischen Lebens bewahren,
  • der Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland dienen,
  • die christlich-jüdische Verständigung und die christlich-jüdische Zusammenarbeit fördern,
  • uns für die Achtung der Eigenständigkeit ethnischer Minderheiten einsetzen sowie
  • uns gegen Antisemitismus, Rassismus, Menschenverachtung und Fremdenfeindlichkeit wenden.


  • Die Mitglieder der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Zwickau sind davon überzeugt, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die Ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied der Herkunft, des Glaubens oder des Geschlechts.

    Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Zwickau ist allen offen, die für diese Ziele eintreten. Die Erfüllung ihrer Aufgaben wird durch die jährlichen Mitgliedsbeiträge und durch die Mitarbeit einzelner Mitglieder gefördert. Die Mitglieder erhalten Einladungen und Hinweise zu den Veranstaltungen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 19,- Euro (ermäßigt 9,- Euro). Wir laden Sie ein, der Zwickauer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit beizutreten:
    Beitrittserklärung

    Der Vorstand:

    Christoph Oehme (Vorsitzender),
    Andreas Wagner (Stellvertretender Vorsitzender),
    Käte Höllmüller (Protokollantin),
    Peter Linke (Schatzmeister),
    Uwe Liebold (Beisitzer),
    Andreas Meister (Beisitzer)
    Rolf Sieber (Beisitzer)
    Hunderster Jahrestag der Gründung der Zwickauer Synagoge am 15. Juni 2005

    Die Zwickauer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit führte anlässlich der Gründung der Zwickauer Israelitischen Religionsgemeinde im Jahr 1905 eine Reihe von Veranstaltungen durch:

    im Zeitraum vom 17. bis 20. Januar elf schulische Veranstaltungen mit den Prager Schoa-Überlebenden Dr. Michaela Vidláková und Artur Radvanský; am 29. April eine Lesung Martin Zehrers (Dresden) aus seinem Buch "Als Herr Weimar starb"; am 10. Mai einen Vortragabend mit Prof. Berndt Schaller (Göttingen) über "Die Zukunft der christlich-jüdischen Zusammenarbeit"; am 25. Mai einen Vortrag Rolf Siebers (Zwickau) über "Die Geschichte der Zwickauer jüdischen Gemeinde" an der Westsächsischen Hochschule Zwickau; am 14. Juni die Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung über die Zwickauer jüdische Geschichte in den Priesterhäusern; am 15. Juni eine Gedenkveranstaltung zum hundertsten Jahrestag der Gründung der Zwickauer Synagoge in den Räumlichkeiten der ehemaligen Synagoge in der Bahnhofstraße; am 19. Juni das Festkonzert im Zwickauer Robert-Schumann-Haus unter der Leitung des Generalmusikdirektors Georg Christoph Sandmann; am 29. Juni eine Lesung Dr. Otto Geudtners (Köln) über die tragische Geschichte der deutsch-jüdischen Kultursymbiose am Beispiel des Schicksals des Rechtsgelehrten Victor Loewenwarter; am 13. September einen Vortrag Dr. Timotheus Arndts (Leipzig) über "Die Möglichkeiten von Dialogen zwichen Juden, Christen und Muslimen"; und am 19. Oktober eine Lesung mit Peter Ambros (Chemnitz) aus seiner Biographie der tschechisch-jüdischen Pianistin Eliska Kleinova "Leben vom Blatt gespielt".



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