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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Recklinghausen e.V.

Hans-Böckler-Straße 29
45665 Recklinghausen

Fon 0 23 61 / 5 82 46 88
Fax 0 23 61 / 49 89 86

E-Mail juergen.schwark@gmx.de
Homepage www.cjg-re.de
 

Willkommen auf den Seiten der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen!


Unseren aktuellen Veranstaltungskalender finden Sie hier:
Veranstaltungskalender


  • Geschichte
  • Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Recklinghausen blickt auf eine 46-jährige Geschichte zurück. Sie wurde am 25. Januar 1961 im Sitzungssaal des Rathauses in Recklinghausen gegründet.

    Die Gründung der Gesellschaft stand in engem Zusammenhang mit der „SYNAGOGA“, der ersten großen Ausstellung jüdischer Kultgegenstände und Kunstwerke, die vom 03.11.1960 bis 15.01.1961 rund 30.000 Besucher aus aller Welt in die Kunsthalle von Recklinghausen zog. Der Studienrat Werner Schneider sammelte im Umfeld der SYNAGOGA Interessierte und bereitete die Gründung vor. Ziel der Gründer/Innen war es, sich um Begegnungen und Gedankenaustausch zwischen jüdischen und christlichen Mitbürgern zu bemühen.

  • Arbeitsschwerpunkte
  • In der 45jährigen Geschichte hat sich der Arbeitsschwerpunkt mehrfach verlagert. Standen zunächst erzieherische Fragen, vor allem die „Heranführung der Jugend an das Judentum“ im Vordergrund, so traten dann theologische Fragen und die Aufarbeitung der (Schuld-) Geschichte in den Mittelpunkt der Arbeit.

    Auf Anregung der Gesellschaft erinnert seit 1980 eine Bronzeplakette am Standort der ehemaligen Synagoge Ecke Limperstraße/Westerholter Weg an deren Zerstörung. Eine weitere Initiative der Gesellschaft führte dazu, dass sich im Jahre 1988 die Bürger der Stadt Recklinghausen intensiv mit dem Terror des Pogroms von 1938 auseinander setzten. Daraus erwuchs der Wunsch zur Errichtung eines Mahnmals, welches 1991 von dem Künstler Timm Ulrichs geschaffen wurde. Es befindet sich - gut sichtbar und zugänglich - an der Ecke Herzogswall/Westerholter Weg.

  • GCJZ Recklinghausen und die Jüdische Gemeinde Recklinghausen
  • Die Geschichte der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Recklinghausen ist eng verbunden mit der Entwicklung der Jüdischen Kultusgemeinde. Der Zustrom osteuropäischer Juden hat die Kultusgemeinde stark anwachsen lassen, sodass der Neubau einer Synagoge erforderlich geworden war. Sie wurde am 27. Januar 1997 eingeweiht. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisierte eine große Spendenaktion zugunsten der neuen Synagoge bei den Bürgern und den Kirchen in Recklinghausen.

  • Vorstand
  • Der Vorstand der GCJZ Recklinghausen setzt sich wie folgt zusammen:

    Geschäftsführender Vorstand:
    Dr. Jürgen Schwark (ev.), Herr Ulrich Hempel (rk.), Christl Lewin (jüd.)

    Erweiterter Vorstand:
    Frau Gerda Koch, Frau Viktoria Kleyman, Frau Dr. Martina Leufert, Frau Gisela Möhnke, Propst Jürgen Quante, Herr Jürgen Schürmann, Herr Oleksandr Byelikov, Frau Eva Tarka.

    Ausschreibung

    Dr. Selig-Auerbach-Preis

    der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen e. V.


    Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit stiftet den Dr. Selig-Auerbach-Preis in der Absicht, Schüler und Lehrer in ihrem Bemühen um christlich-jüdische Themen zu unterstützen.
    Der Preis wird jährlich vergeben für Arbeiten zu den Themen:
    · Christen und Juden in Geschichte und Gegenwart
    · Deutschland und Israel
    · Auseinandersetzung mit Holocaust, NS-Diktatur und Antisemitismus
    Der Preis umfasst:
    · eine oder mehrere Urkunden
    · eine öffentliche Präsentation im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit (in der Regel in der 2. Woche im März)
    · einen Geldbetrag von z. Zt. € 300,00
    Um den Preis können sich Klassen bzw. Gruppen der Sekundarstufen I und II aller Schulformen im Kreis Recklinghausen bewerben.
    Über die Vergabe des Dr. Selig-Auerbach-Preises entscheidet der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit Recklinghausen.

    Die weiterführenden Schulen im Kreis Recklinghausen werden zu Beginn eines jeden Schuljahres angeschrieben, um Arbeiten im Sinne des Preises anzuregen.

    Rückmeldungen erbitten wir bis Ende Januar eines Jahres an die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit unter der Anschrift:
    Gesellschaft für Christlich-Jüdische
    Zusammenarbeit
    Herrn Dr. Jürgen Schwark
    Hans-Böckler-Str. 29
    45665 Recklinghausen


    Dr. Selig-Auerbach-Preis

    Um die Beschäftigung junger Menschen mit den Themen: Israel, Antisemitismus, Holocaust und verwandten Themen anzuregen und zu unterstützen, hat die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen im Jahre 2006 den Auerbach-Preis gestiftet. Der Preis wird im Jahre 2007 zum ersten Mal verliehen werden. Er ist benannt nach dem letzten Bezirks-Rabbiner in Recklinghausen (1934-1938), der 1938 nach der Reichspogromnacht hatte fliehen können. Er lebte bis 1997 in Amerika.






    An die Mitglieder,
    Freundinnen und Freunde
    der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
    Zusammenarbeit Recklinghausen e. V.

    Januar 2012


    Verehrte Damen und Herren!

    Verehrte Damen und Herren!

    In der Anlage überreiche ich das Halbjahresprogramm 2012/ I und ein Schreiben des Gymnasium Petrinum, welches im kommenden Jahr für die Schulgemeinde und für die Stadt Recklinghausen den Gedenktag des 27. Januar gestalten wird. Wir laden zu den Veranstaltungen des Gymnasium Petrinum herzlich ein.

    Die Studienreise nach Marokko war sehr schnell ausgebucht, die vorbereitenden Vorträge am 09.03.2012 und 23.03.2012 dürften aber von allgemeinem Interesse sein.

    Im Jahr 2012 jährt sich der Geburtstag von Marc Chagall zum 125. Mal. Wir laden daher ein zu einem Vortrag über das Werk von Marc Chagall (03.05.2012) und zu zwei Fahrten zu Orten, an denen bedeutende Werke Chagalls zu sehen sind: Die St. Stephans-Kirche in Mainz (08.05.2012-10.05.2012) und die Abtei Liesborn (19.06.2012).


    Zu den Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit wird eine eigene Einladung ergehen. Bei der zentralen Eröffnung in Leipzig wird der Präses der Rheinischen Landeskirche Nikolaus Schneider mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass wir einen seiner engen Mitarbeiter auf dem Feld der christlich-jüdischen Verständigung, Herrn Pfarrer Marten Marquardt, haben gewinnen können für unsere Eröffnungsveranstaltung am Sonntag, 11. März 2012 um 17.00 im Ratssaal des Rathauses der Stadt Recklinghausen. Das Jahresthema 2012 lautet: In Verantwortung für den anderen.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Gesellschaft sowie viele Gäste unsere Veranstaltung besuchen würden.

    Ich grüße Sie freundlich im Namen des Vorstandes
    Ihr

    Dr. Jürgen Schwark
    (Vorstand GCJZ Recklinghausen)



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