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Willkommen auf den Seiten der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz!
Im Jahre 1990 wurde der Förderkreis zur Errichtung der Chana-und-Peter-Siegel-Stiftung in die Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Landau umgewandelt, die sich im Jahre 1995 in Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Pfalz umbenannte.
Mit dieser Umbenennung wurde die Tatsache berücksichtigt, dass in Kaiserslautern in der Zwischenzeit wieder eine jüdische Gemeinde gegründet worden war, die nun durch den weiter gefassten geographischen Begriff „Pfalz“ auch im Namen der Gesellschaft repräsentiert ist.
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Das Frank-Loebsche Haus , Kaufhausgasse 9, Landau
Das Frank-Loebsche Haus ist eines der schönsten und ältesten Bürgerhäuser Landaus. Es wurde 1870 von Zacharias Frank, dem Urgroßvater Anne Franks gekauft. Es war bis nach dem 2. Weltkrieg im Besitz der Nachkommen von Zacharias Frank. Die letzte jüdische Eigentümerin war Olga Loeb, eine Kusine von Anne Franks Vater. Der Verein der Freunde des Frank-Loebschen Hauses hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Bürgerhaus zu erhalten und zu restaurieren.
In das Frank-Loebsche Haus waren nach der Reichspogromnacht 23 Landauer Juden von der Stadt zwangsweise eingewiesen worden.
Am 22.10.1940, der sogenannten „Bürckelaktion“, wurden diese Menschen, soweit sie nicht vorher auswandern konnten, in die südfranzösischen Internierungslager deportiert. 16 der letzten Bewohner dieses Hauses fanden in Konzentrationslagern den Tod.
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