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Geschichte unserer Gesellschaft
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn e. V. gründete sich 1954. Eines der Hauptziele der Gesellschaft war und ist es, vertrauensvolle Beziehungen zwischen Juden und Christen zu schaffen.
Die Gesellschaft verfolgte stets das Anliegen, über jüdische Religion, Kultur und Kunst zu informieren und zum Dialog anzuregen.
Nach der Auflösung der Sowjetunion hat die Zuwanderung von Juden aus den GUS-Staaten zu großen Veränderungen auch in der Bonner Synagogengemeinde geführt (Foto links: Die Synagoge in Bonn). Etwa 90 Prozent ihrer Mitglieder waren als Neubürger in die eigene Gemeinde und die Gesellschaft zu integrieren. Einflussnahmen christlicher Gruppierungen wurden dabei als nicht hilfreich erlebt und von daher kritisch hinterfragt. Jeder Form von Judenmission wurde von Anfang an eine deutliche Absage erteilt.
Ziele unserer Gesellschaft
Erinnerung bewahren
Dialog zwischen den Religionen fördern
eine menschenwürdige Zukunft mitgestalten
Die Gesellschaft setzt sich ein für:
Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung von Unterschieden
Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum
Kritische Besinnung der christlichen Kirchen bezüglich ihrer bis heute wirksamen antijudaistischen Vergangenheit
Bewahrung der vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte
Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens
Die Gesellschaft wendet sich entschieden gegen
Judenfeindschaft in all ihren Formen wie religiöser Antijudaismus, rassistischer und politischer Antisemitismus
Rechtsextremismus und andere Menschen verachtende extremistische Weltanschauungen
Diskriminierung von Einzelnen und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen

Mitglied werden
Als Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit unterstützen Sie deren Ziele. Über Vorträge, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen werden Sie regelmäßig schriftlich informiert.
Der Jahresbeitrag beträgt:
Einzelmitglieder: 30 Euro
Paare: 40 Euro
Sozialhilfeempfänger: 10 Euro
Schüler und Studenten: 10 Euro
Körperschaften: 100 Euro
Drucken Sie das Formular für die Beitrittserklärung aus und faxen oder senden Sie es ausgefüllt an unsere Geschäftsstelle.
Wenn Sie unsere Gesellschaft finanziell unterstützen wollen, auch ohne Mitglied zu werden, können Sie dies gerne tun durch eine Spende auf unser Konto:
Kto.-Nr.: 14 85 49 54
Sparkasse KoelnBonn
BLZ 370 501 98

(Der Vorstand der GCJZ in Bonn)
Der Vorstand besteht zur Zeit aus zehn Mitgliedern. Vertretungsberechtigt im Sinne des §26 BGB:
Siegfried Eckert, evangelischer Vorsitzender
Marina Fedorova , jüdische Vorsitzende
Dr. Elmar Struck, katholischer Vorsitzender
Weitere Informationen über unsere Gesellschaft finden Sie in
Begegnungen – Geschichten und Geschichtliches von Christlich-Jüdischem in Bonn, herausgegeben von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn e.V.
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