Hier finden Sie unseren
Veranstaltungskalender
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Aachen e.V.

Haus der Evang. Kirche / Frére-Roger-Straße 8-10
52062 Aachen

Fon 02 41 / 45 31 91
Fax 0241 / 4 53 55 91

E-Mail CJZ-Aachen@t-online .de
Homepage http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/Aachen
 
Die Gesellschaft entstand am 30.11.1955, als die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft (so der damalige Titel) erstmals mit einer Veranstaltung an die Öffentlichkeit trat.

Als Repräsentanten der drei Religionsgemeinschaften fungierten:

Pfarrer Karl Fuhr, Präses der Ev. Gemeinde Aachen,
Dr. Oswald Mehrer, Vorsitzender der Jüd. Kulturgemeinde Aachen und
Pfarrer Josef Thomé von der Kath. Pfarrgemeinde Würselen-Morsbach.

Am 03.02.1959 wurde diese Arbeitsgemeinschaft als „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen“ ins Vereinsregister eingetragen. Der Name wurde geändert, um eine einheitliche Bezeichnung der Gesellschaften in allen Städten zu erreichen.

Die „Christlich-Jüdische“ hat stets eine gute Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde, den christlichen Konfessionen und anderen öffentlichen Einrichtungen ihres Einzugsbereichs gepflegt. Seit der Wiedererrichtung der Synagoge an historischer Stelle (1995) hat sich diese Zusammenarbeit intensiviert.

Davon zeugt auch unser Logo (siehe Grafik links). Es zeigt die Umrisse der Aachener Synagoge, 1995 an historischer Stelle neu erbaut und des Aachener Doms, der Kirche der noch nicht geteilten Christenheit


Unser Vorstand:

Evangelischer Vorsitzender: Pfr. Jens-Peter Bentzin
Stellvertreter: Pfarrer Erik Schumacher

Jüdische Vorsitzende: Prof. Dr. Alexandra Rolova (Geschäftsführung)
Stellvertreterin: E.Gurevich

Katholischer Vorsitzender: Probst Ruprecht van der Weyer
Stellvertreterin: Heinrich Kaiser

Schatzmeisterin: Rita Sauer

Schriftführerin: n.n.

Ansprechpartner:

Geschäftsstelle
Haus der Evangelischen Kirche
Frère- Roger- Str. 8-10
52062 Aachen

Fon 0241 / 453191
Fax 0241 / 4535591

CJZ-Aachen@t-online.de

Bürozeiten:
Montag, Freitag- 9-12.00 Uhr
Mittwoch 15-17 Uhr


Diese Ausstellung wurde im November 2005 in Aachen eröffnet.
Konzipiert von Frau Prof. Dr. Rudnick vom damaligen Institut für Evangelische Theologie der RWTH-Aachen in Zusammenarbeit mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Religionspädagogik am Institut für Katholische Theologie
der RWTH hat sich auch die Gesellschaft als Träger zur Verfügung gestellt.
Die Ausstellung gliedert sich in vier Teile plus interaktiver Bausteine. Die Besucher sollen den Weg zum Haus des Nachbarn gehen und auf einer kleinen Zeitreise die Veränderungen der kirchlichen Lehre im Hinblick auf das Judentum aufzeigen und nach den Wirkungen in der kirchlichen Praxis fragen. Aber auch jüdische Perspektiven zum christlich-jüdischen Dialog und Stimmen jüdischer Mitbürger werden dem Wanderer durch diese Ausstellung begegnen.



Pressestimmen:

„Insbesondere auf die Geschichte des Judentums und den Dialog mit den Kirchen machten die Schirmherren Bischof Heinrich Mussinghoff, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Nikolaus Schneider, und in Vertretung des Präsidenten des Zentralrats der Juden Paul Spiegel, Herbert Rubinstein aufmerksam. `Die Frage nach dem Verhältnis von Christen und Juden ist keine akademische, sondern eine menschliche Sache`.“
(Cornelia Driesen, Aachener Zeitung 21.11.05)


Bisherige Ausstellungsorte:

Bischöfliche Akademie Aachen

Kirchliche Hochschule Wuppertal
(im Rahmen des Symposiums Gemeinsame Bibel – Gemeinsame Sendung“ der EkiR)

Nikolauskirche, Aachen (Eröffnungsveranstaltung + Rahmenprogramm)

St. Sebastian, Würselen

Herzogenrath/Merkstein

Christuskirche, Jülich


Demnächst zu sehen:

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2008 können Sie diese Ausstellung in Düsseldorf besuchen.


Damit viele Menschen den „Weg zum Haus des Nachbarn“ gehen können, verleihen wir die Ausstellung gerne an Interessierte aus.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Einen ersten Eindruck vermittelt Ihnen vielleicht schon ein Blick in die Präsentationsmappe, die Sie unter nachfolgendem Link herunterladen können:
Präsentationsmappe
(pdf-Datei (15,7 kb); rechte Maustaste, "speichern unter...")


Veröffentlichungen der GCJZ Aachen:

  • Manfred Bierganz/ Annelie Kreutz. Juden in Aachen. Aachen: Alano Verlag, 1988


  • Michael Kuhn. Und wir waren noch so jung. Aus dem Leben ehemaliger jüdischer Aachener Bürger. Aachen: Meyer&Meyer Verlag, 1995


  • 40 Jahre christlich-jüdische Zusammenarbeit in Aachen. Aachen: Meyer&Meyer Verlag, 1996


  • Spuren jüdischen Lebens in Aachen von 1850 bis 1938. Eine Anschauungsmappe. Aachen: Shaker Verlag, 1997


  • Wolfgang Krücken/ Alexander Lohe. Mahnmal und Gedenkstätte an der Aachener Synagoge. 2. erweiterte Auflage. Aachen: Shaker Verlag, 2001


  • Monika Beck. Unterredung nicht Überredung. Zum jüdisch-christlichen Gespräch. Aachen: Shaker Verlag, 2004


  • Peter Bongard u.a.. Das Hakenkreuz Mahnmal. Kritische Thesen. Köln: WDR gmg printdesign, 2004




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