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» Preisträger der Buber-Rosenzweig Medaille 2008
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Der Unternehmer Stef Wertheimer wird während der Zentralen Eröffnungsfeier der Woche der Brüderlichkeit am 2. März 2008 in Düsseldorf mit der
Buber-Rosenzweig-Medaille
ausgezeichnet.
Stef Wertheimer hat eine Vision für den Nahen Osten, die den Frieden nicht den Konferenztischen der Politiker überlässt. Dauerhaft gebe es für die Krisenregion keine andere Lösung, als dass Menschen sich selbst helfen: „Wir dürfen Armen keine Fische geben. Sie brauchen Angelruten, um das Fischen zu lernen!“ Wie nach dem Krieg der amerikanische „Marshall-Plan“ dem verwüsteten Deutschland zum Wirtschaftswunder verhalf, so müsse das jetzt im Nahen Osten gemacht werden. Wertheimer: „Arbeit für alle ist die Lösung“ und: „Wir werden die Jugend nicht ruhig halten können, wenn wir ihr keine Arbeit geben“.
Stef Wertheimer ist bekannt als Unternehmer. Mit seinem Metall verarbeitenden Betrieb ISCAR hat er wesentlich zur Exportbilanz und Erfolgsgeschichte des bald 60 Jahre jungen Staates Israels beigetragen. Doch der 1927 im badischen Kippenheim geborene Visionär will auch seinen Erfolg exportieren.
Seinen israelischen Technologiepark Tefen sieht er als "kapitalistischen Kibbuz". Das Motto der zugehörigen, von ihm begründeten Gartenstadt Kfar Vradim („Rosendorf“) mit Schule, Sportzentrum, Konzerthalle und „Offenem Museum“ ist Lebensqualität. Indem Israel beiträgt, mit der Sozialethik der Gemeinschaft und freiem Unternehmergeist solche "Friedensparks" (Wertheimer) in Jordanien, Ägypten und der Türkei und auch in Palästina aufzubauen, übernimmt der jüdische Staat Verantwortung als Teil des östlichen Mittelmeerraumes.
Stef Wertheimer aber will noch mehr. Frieden und Sicherheit im Nahen Osten bedeuten, den Menschen ein Einkommen zu schaffen. Europa, die USA und Israel sind herausgefordert, in Palästina in Infrastruktur, Industrie und Ausbildung zu investieren. Denn Wertheimer ist überzeugt: Wer darauf achten muss, seinen Aufträgen oder seiner Arbeit nachzukommen, ist für Gewalt und Terrorismus verloren.
Die Buber-Rosenzweig-Medaille 2008 zeichnet einen Mann aus, der wie kaum ein zweiter das Jahresthema des Deutschen Koordinierungsrates verkörpert:
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion). 60 Jahre Staat Israel.
Der Vorstand
des Deutschen Koordinierungsrates
der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Hier können Sie eine Präsentation über Stef Wertheimer (MOV, 26 MB), Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2008, herunterladen.
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