22.09.2009
Aula der Hohen Schule - 20.00 Uhr
Herborn


» Von Kantor bis Klezmer. Jüdische Musik - Was ist das?
Vortrag mit Hörbeispielen von Ruth Frenk, Konstanz

Musik als „jüdische Musik“ zu bezeichnen ist ein vergleichsweise junges Phänomen. Erst im 20. Jahrhundert taucht dieser Begriff in Musik - Lexika auf. Der Vortrag bietet eine kurze Übersicht über verschiedene Aspekte „Jüdischer Musik“: synagogale Musik, der einzigen Musikrichtung, die diskussionslos als „jüdisch“ bezeichnet werden kann, das askenasische , sefardische und auch das chassidische Volkslied, die Musik des jiddischen Theaters, Ghetto- und Widerstands- Lieder, die Volks- und Kunst-Lieder Israels sowie die in Deutschland sehr populäre Klezmer -Musik.

Dies alles ist mit einigen Hörbeispielen aufgelockert.

Ruth Frenk (Foto links), in den Niederlanden geboren, studierte an den Universitäten Amsterdam und Genf, ging anschließend nach New York, wo sie an der Manhattan School of Music ihr Gesangstudium erfolgreich abschloß. Nach mehreren Jahren als Konzertsängerin (Mezzosopran) in den USA, Kanada und Israel kam sie nach Europa zurück und studierte bei Erika Köth weiter. Seit 1974 lebt und arbeitet sie in Konstanz.
Seit über 30 Jahren beschäftigt sie sich mit „jüdischer Musik“ und hat einiges auf CD eingespielt. Seit 2006 ist sie Fakultätsmitglied des "History, Music and Memory" Seminar - Beit Theresienstadt, Israel. Sie ist im Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen und langjährige Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodensee-Region.

Internet:
http://www.ruth-frenk.de/



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