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26.06.2006
Charlotte-Petersen-Saal - 20.00 Uhr
Stadthalle Dillenburg
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» Im Anfang schuf Gott ... Über die jüdische Auslegung der biblischen Schöpfungsberichte und die stets aktuelle Frage nach der Gleichwertigkeit
Nach jüdischer Vorstellung ist der Mensch (hebr. ha-adam) eine unteilbare Einheit aus Körper und Seele. Näher definiert wird Adam durch sein Geschlecht als Frau (hebr. ischa) oder Mann (hebr. isch).
Auf Grundlage der Schöpfungsberichte treffen wir Aussagen über Wesen und Bestimmung des Menschen, ziehen Schlüsse auf das Verhältnis von männlich und weiblich und leiten besondere Rollen und Aufgaben für Männer und Frauen ab.
Adam und Eva, das erste Menschenpaar, waren keine Juden oder Christen. Ihre Geschichte aber wird in der jüdischen und christlichen Tradition unterschiedlich erzählt.
Im Anschluss an die Auslegung der Schöpfungsberichte wird die Diskussion der Rolle der Frau im Talmud aufgegriffen und ihre Auswirkung auf die gelebte jüdische Tradition bis heute reflektiert.
Dr. Rachel Herweg, ist Pädagogin und Judaistin und arbeitet als Familientherapeutin und Leiterin eines jüdischen Kindergartens in Berlin.
Sie ist seit vielen Jahren als Autorin und Referentin aktiv im christlich-jüdischen Gespräch engagiert.
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