10.06.2008
Aula der Hohen Schule - 20.00 Uhr
Herborn


» "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist" (Ben Gurion) - 60 Jahre Staat Israel
Vortrag von Dr. Hans Maaß, Karlsruhe

Ein Wunder ist, was kein Mensch für möglich hält. In diesem Sinne soll David Ben Gurion Bedenken gegen die Gründung des Staates Israel entgegen gehalten haben: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“. Schon Theodor Herzl ließ in seinem Roman „Altneuland“ eine der Hauptpersonen bezüglich der erhofften Entwicklung des Landes ausrufen: „Es ist ein Wunder!“
Auch Politiker unserer Tage sprechen im Blick auf die Entwicklung Israels seit der Staatsgründung von einem Wunder.
Als solches erscheint nicht nur das Zustandekommen eines jüdischen Staates nach fast 2000 Jahren, sondern auch sein Bestehen trotz aller kriegerischen Verwicklungen seit seinem Bestehen und aller innen- und außenpolitischen Krisen. Dabei sollen auch die Schattenseiten nicht verschwiegen werden.

Hans MaaßJhg. 1935; Theologiestudium in Heidelberg, anschließend Lehrvikar in Weingarten/Baden; 1960 2. Examen und Ordination. 1972 Schuldekan; 1977 als Kirchenrat im Evang. Oberkirchenrat Karlsruhe. Aufgabengebiete u.a.: Alle Fragen, die den RU an Grund-, Haupt-, Sonder- und Realschulen betreffen, Sommersemester 1992 bis Wintersemester 2003/2004 Lehrauftrag an der PH Karlsruhe für Neues Testament und Judentum, 1998 Ehrendoktor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. 1. April 1998 im Ruhestand. Seit Januar 1998 Landeskirchlicher Beauftragter für christlich-jüdische Fragen. Seit 1998 Mitglied des Vorstands des Deutschen KoordinierungsRats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit; seit 1986 Vorstandsmitglied der Karlsruher Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.


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